Home: Probleme/Fragen 

Die häufigsten Fragen und Antworten

Einer meiner Eltern ist an der Dialyse. Muß ich nun befürchten, dass meine Nieren auch irgendwann versagen?

Durch das sorgfältige Ausleuchten der Krankheitsgeschichte des Vaters/der Mutter oder der Geschwister, sowie der eigenen Vorerkrankungen kann eine mögliche Nierenerkrankung mit großer Wahrscheinlichkeit erkannt werden.


Ich habe bei Bewegung immer wieder Schmerzen in der Seite. Kommt das vom Rücken oder von den Nieren?

Durch die Analyse des Urins, Ultraschall und einer eingehenden körperlichen Untersuchung kann die Ursache für diese Schmerzen sehr gut erkannt werden.


Ich habe seit kurzer Zeit stark schwankende Blutdruckwerte, manchmal treten dabei auch Kopfschmerzen oder Schwindel auf. Kann das von den Nieren kommen?

Eine mögliche Engstelle in den Nierenblutgefäßen kann Bluthochdruck auslösen oder verstärken. Durch eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Nierenblutgefäße kann eine solche Enge gefunden und wenn nötig aufgedehnt werden.


Ich fühle mich müde, bin häufig erkältet und nicht mehr so leistungsfähig. Mein Hausarzt / Internist kann die Ursache nicht finden.

Bei bestimmten Nierenerkrankungen kann mit dem Urin sehr viel Eiweiß ausgeschieden werden, ohne dass die Nierenwerte im Blut erhöht sein müssen. Dadurch ist das körpereigene Abwehrsystem geschwächt und die Häufigkeit von Infektionen steigt.


Ich habe morgens oft geschwollene Augenlider und dicke Beine. Woran liegt das?

Bei Eiweißverlust über den Urin fehlt dem Blut dieses wichtige Eiweiß und Wasser tritt durch Druckveränderungen in das umliegende Gewebe aus. Die ursächliche Nieren-erkrankung muß behandelt werden.


Ich leide an Bluthochdruck. Mein Arzt möchte mir aber angeblich bessere, aber teurere Medikamente nicht verschreiben, weil sein Budget damit überlastet wird.

Als Fachärzte können wir die für unser Fachgebiet notwendige Medikamente eher im Sinne eines Praxisschwerpunktes verschreiben. Die Zusammenarbeit mit Fachärzten ist daher für ihren Hausarzt eher kostengünstig.


Ich war schon einmal Nierentransplantatiert, die Niere hat jedoch nicht mehr funktioniert und ich bin wieder an der Dialyse. Kann ich noch einmal versuchen, auf die Transplantationsliste zu gelangen?

Ja, wenn inzwischen keine schwerwiegenden Gesundheitsschäden eingetreten sind, spricht nichts gegen einen erneuten Versuch. Wir organisieren gerne Ihre Transplantationsvorbereitung.


Immer, wenn ich rötlichen Urin ausscheide, schickt mich mein Hausarzt zum Urologen. Müssen diese unangenehmen Untersuchungen denn sein?

Nein, die Erstuntersuchung durch den Urologen ist nur in 10-20 Prozent der Fälle sinnvoll. Meist kann ein Nephrologe (Nierenfacharzt) mit Hilfe eines Spezialmikroskops die Art der Nierenerkrankung einfacher herausfinden und behandeln.


Ist ein Leben an der Dialyse überhaupt noch lebenswert?

Ja ! Der größte Einschnitt in ihrem täglichen Leben ist die Zeit, die Sie regelmäßig zur Verfügung stellen müssen. Im Durchschnitt sind dies 3 x pro Woche jeweils 4 Stunden. Während der Behandlung können Sie die Zeit mit Lesen, Unterhaltung, Fernsehen, Essen, Arbeiten am Computer oder Schlafen verbringen. Durch die ausreichende Entgiftung werden Sie sich rasch viel besser fühlen und können Ihre übrige Zeit für sich besser nützen. Sie bekommen also ein gutes Stück Lebensqualität zurück.


Ich leide an Schwindel, bin ich nierenkrank?

Oft wird Schwindel durch Krankheiten im Kopf-Halsbereich verursacht. Fragen Sie bitte Ihren Hausarzt wegen der weiteren Abklärung, er wird Sie wahrscheinlich zuerst zum HNO-Arzt überweisen. Man muß allerdings auch neurologische Probleme oder Zahnerkrankungen ausschliessen.

 

Notfallnummer: 0800-192309 Alle Rechte reserviert ©Nierenzentrum am PEP &